Grimmar

GrimmarRang: Rango (Krieger) 

Clan: Widukin (Halb-Rauriker)
Sippe: Grünfänge

Krafttier: Rabe
Handwerk: Skalde
Berufung im Swajut: Kämpfer, Scribor und Harad (Diplomat, germ. Heerbote)

bevorzugte Waffen: Speer, Axt, Schwert und Schild

 

Grimmars Krafttier ist der Rabe, von dem sich auch sein Name ableitet (germ. „Der zürnende Rabe“). Dem Raben werden Weißheit und Intelligenz zugeschrieben. Er gilt zudem als Bote und Begleiter der Götter. Doch ist er auch ein Vogel, der stets mit dem Tod wandelt, schwarz und dunkel, nah bei Schlachtfeldern und Galgen. Eigenschaften, die in Summe auch dem Namensträger zugeschrieben werden können...

Vor drei Götterläufen war Grimmar noch ein Händlersohn und Holzfäller am oberen Lorsak, der so weit von Krieg und Kampf entfernt war, wie es nur irgend möglich ist. Doch heute ist er ein Mitglied des Swajuts des Falken, führt Schwert und Schild wie ein Kämpfer und hat Blut auf Schlachtfeldern überall in den Südlanden vergossen.

Nachdem Grimmar zusammen mit Kungard - einem Blankarder mit dem er noch viele Reisen erleben sollte - zum Swajut gekommen war, wurde er herzlich aufgenommen. Ein Widukin der Nebelwölfe namens Wernulf nahm sich seiner an und zeigte ihm wie man kämpft - wenn er auch schnell einsah, dass Grimmar nicht zum schleichen und pirschen geeignet war. Hrothgar Barnasson, der fähigste Handwerker des Swajuts, lehrte ihn das Feuer in der großen Halle von Hoimarshold und der Stammesjurte zu schüren und am Brennen zu halten. Und der Gunrik Raskell Falkenwind erkannte den Wert seiner Fähigkeit Lesen und Schreiben zu können, woraufhin Grimmar Scribor des Swajuts wurde. Doch nicht nur für den Swajut, sondern auch für Kaela, die Harada der Twalibi, wurde er Scribor und so führten seine Wege ihn in diplomatischer Mission an ihrer Seite in viel Lande.

Nach Alt-Falkensteyn und Thalesien führte ihn sein Weg, nach Nordandryll und bis in die Mittellande.
Er nahm an Turneyen der Südlande teil, war zugegen als in Nevenburg die keltische Allianz geschlossen wurde und riskierte sein Leben in der Baronie Ulmen, als die Falkensteyner dort in der Unterzahl gegen Orks zogen.

Und er fand viele Freunde unter den Reisenden und Kriegern der fernen Landen: von thalesischen Ovaten, keltischen Kämpen und Druiden aus Eilean Ùr, Edlen und Weisen aus Erathia, über Zwerge und Tempeldiener Nordandrylls, Krieger aus Südandryll, bis hin zu den tapferen Streitern aus Falkensteyn, an deren Seite Grimmar zog und sich verdient machte - schließlich wurde er zu einem der Ihren ehrenhalber ernannt und sogar mit Land in Neu-Falkensteyn belohnt.

 Doch auch im Swajut gewann er an Ansehn, sodass er schon nach kurzem den väterlichen Hof und seine zwei großen Brüder am Lorsak nicht all zu sehr vermisste - das raurikanische Erbe seiner Mutter in seinem Blut war stark. Doch umso mehr Grimmar die Welt und den Krieg kennen lernte, umso mehr fand er auch zu sich selbst, ergründete so manches Geheimnis seiner Familie und lernte den Wert dieser kennen. Nicht zuletzt wegen seiner Großeltern in der Sippe der Grünfänge zu denen es sie zog und die ihn herzlich Willkommen hießen.

Diese Geschichte hätte wohl so weiter gehen können, wären da nicht die Stolpersteine im Wege eines Helden: Über Grimmar sagte man, dass er und sein Leben der beste Beweis dafür wären, dass die Götter Sinn für Humor haben. Bei Cernunos, sie beschützen ihn und waren mit ihm, jedoch nicht ohne so manche Gegenleistung. 

Und so kam es, dass im vergangenen Herbst, zur Zeit der Erntemonde, Grimmar die Kriegerprüfung zum Rango erfolgreich in Threplak am Mondsee bei seinen Großeltern ablegte.

Damit hätte er in Nachfolge Kaelas Harad der Twalibi im Swajut des Falken werden sollen, doch sein Schicksal nahm in Südandryll einen anderen Verlauf.

 

Guldenbrück - magischer Ort von so mancher Sage in der Baronie des Ritter Ortwein, Versprechen auf Reichtum und Glück. So hieß es und so dachte auch Grimmar, der sich mit seinem Stammesbruder Iring, einem Bogenschützen aus dem Clan der Halvor, belesen und zu seinem Redinga ernannt, dorthin aufmachte, eine Delegation aus Erathia zu begleiten. Doch Grimmar fiel dort unter den Hieben der Roten Legion aus dem Reich der Mitte. Doch anstatt verdient zu seinen Göttern zu steigen ward dunkle Magie einer roten Hexe genutzt um ihn zu retten, um ihn zu einem der Ihren zu machen. Die Kraft der Götter Hag Rauriks verhinderten Schlimmeres, doch Grimmar verlor sein Gedächtnis und zog als Werkzeug der Roten Legion ziellos durch die Lande. Nur aus Erzählungen seiner Freunde - und leider auch seiner Opfer - weiß er, was er in diesen sechs Mondläufen getan hat.

Jedoch haben es die Weisen des Swajuts - die Druidin Dala und der Geisterschamane Bron Boro - zum Imbolcfest vermocht, Grimmar wieder zu dem zu machen, der er zuvor war. Und so beginnt Grimmars Reise aufs Neue, dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen, zurück im Swajut...


(gespielt von: Tobi)

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