Paigi

Rang: Kunmara (hohe Sippentochter / Großmeisterin der Kockunst)Paigi
Clan: Nantwiga
Sippe: Mondquell

Krafttier: Schaf
Handwerk: Kochkunst
Berufung im Swajut: Tross-Chefin, Köchin und Heilkundige
bevorzugte Waffen: Nudelholz, Besen, gußeiserne Pfanne

Ich bin Paigi, Tochter von Mirren und Rowena, und dies ist meine Geschichte.

Aufgewachsen bin ich als Einzelkind im Dorf Kunlas in Hag Nantwiga. Unser Dorf war klein und wir hatten das Glück, dass uns nicht allzu oft Fremde behelligten.

Durch die schwere, körperliche Arbeit die mir meine Eltern auftrugen und dank der guten Küche meiner Mutter entwickelte ich schon bald gesunde Muskeln.

Am meisten machte es mir Spaß, wenn ich mich mit meinen Freundinnen messen konnte, da ich immer gewann. Mein Vater beobachtete dies und entschied, dass meine Waffe wohl der Streitkolben werden würde und so fing er an mich unermüdlich darin zu drillen stärker zu werden und den Kolben zu schwingen, denn in der Familie war es Tradition dass sowohl die Männer als auch die Frauen das Kriegshandwerk erlernen und so wurde ich nicht geschont.

Es war Anfang Juli als sich alles änderte. Ich weiß es noch genau, da es kurz nach meinem 17. Geburtstag war.

Wir hörten sie nicht, bis die Dorfbewohner anfingen zu schreien. Wir stürmten nach vorne und sahen, wie die Männer das Dorf überfielen.

Gemeinsam stürzten wie uns auf sie und verteidigten unsere Leute. Wir hatten es fast geschafft doch dann wurde mein Vater von hinten erwischt und ging zu Boden. Ich stürzte mich auf den letzten Räuber und tötete ihn mit einem einzigen Schlag meines Streitkolbens.

Für meinen Vater kam die Hilfe zu spät. Er starb in meinen Armen.

Tief getroffen saß ich nur da und konnte mich nicht rühren. Eine Hand legte sich von hinten auf meine Schulter und erst jetzt bemerkte ich den jungen Mann. Er war mir fremd.

Es stellte sich heraus, dass er ein junger Widukin namens Ronan war der zufällig vorbeigeritten und das Scharmützel gesehen und geholfen hat.

Er half mir um diese schwere Zeit und wir fanden raus, dass wir uns sehr ergänzten. Ich liebte Schmuck....liebe ihn...wie er funkelt und in der Sonne glitzert...es ist meine einzige kleine Schwachstelle und Sünde. Ronan hingegen liebte es mir diesen zu schenken.

Um es kurz zu machen....es war wohl Liebe auf den ersten Blick, was auch der Grund gewesen sein wird, dass Ronan immer wieder kam und Geschenke brachte. Er war ein Schreiner der durch die Gegend zog und nach Aufträgen suchte.

Schon bald hielt er bei meiner Mutter um meine Hand an. Er hatte eine kleine Truhe voll Schmuck dabei um meiner Mutter zu zeigen, dass er sich gut um mich kümmern kann. Meine Mutter stimmte zu und ich nahm seine Hand mit Freuden an.

Wir zogen einige Dörfer weiter in eine kleine Hütte nahe am Waldrand damit Ronan immer genug Material zum arbeiten hatte.

Nach einiger Zeit wurde ich schwanger und beschloss meinen Streitkolben in die Ecke zu stellen. Ich gebahr eine wundervolle Tochter, Rigani.

Die weitere Geschichte wird sie erzählen, ich bringe es nicht übers Herz.

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