Rigani

Rang: Svenna (Jungkriegerin)Rigani
Clan: Nantwiga
Sippe: Mondquell

Krafttier: Adler
Handwerk: Lederpunziererin
Berufung im Swajut: Bogenschützin
bevorzugte Waffen: Bogen und Dolch

Dies ist die Geschichte von mir, Rigani Tochter der Paigi.
Meine Mutter gehört dem Clan der Nantwiga an und hat bei ihnen eine kriegerische Ausbildung genossen. Ihre Waffe war wie ich vermute der Streitkolben - so genau weiß ich es nicht, da sie es mir nie wirklich sagen wollte...aber die Vermutung liegt einfach nahe, wenn man einmal sieht wie sie heutzutage mit der Bratpfanne ausholen kann...außerdem mag sie Schmuck.
Mein Verstorbener Vater - Ronan - gehörte den Widukin an. Er war ein meisterlicher Schreiner und guter Kämpfer. Von ihm lernte ich den Umgang mit meinen Waffen. Seine Schreinerkünste brachten ihm ein kleines Vermögen ein, was auch erklärt wie er meine Mutter umworben hatte und für sich gewinnen konnte...er kaufte ihr massenweise Schmuck.
Als meine Mutter anfing sich für das Bortenweben zu interessieren hat er ihr die ersten Webbretter und den Webstuhl angefertigt.
Meine Kindheit war der normale Wahnsinn der kommen muss, wenn eine Frau wie meine Mutter auf meinen Vater trifft...in der einen Minute musste ich meiner Mutter beim weben und kochen helfen, in der nächsten wurde ich von meinem Vater in den Wald geschleift, wo ich lernen sollte, mit Pfeil und Bogen umzugehen - auch heute noch meine favorisierte Waffe.
Da ich ein Kind zweier Clans war, musste ich mich entscheiden welchem ich mich letztendlich anschließen wollte. Mein Vater wollte unbedingt dass ich mich seinem Clan anschließe, jedoch war meine Liebe zur Göttin damals schon so ausgeprägt, dass ich mich für die Nantwiga entschied.

An einem Abend jedoch veränderte sich alles. Mein Vater, der sture Bock...hatte er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt konnte ihm das niemand mehr ausreden (da waren er und meine Mutter sich immer sehr ähnlich).
Es regnete und stürmte schon seit einigen Tagen und irgendwann hielt er es nicht mehr im Haus aus und wollte nach draußen gehen um Holz zum arbeiten zu holen. Um es kurz zu machen...er wurde von einem herabfallenden Ast erschlagen. Dafür hatte sein Dickschädel nicht gereicht.

Meine Mutter war tot unglücklich und wir beide hielten es nicht sehr lange in dem von Erinnerungen vollgestopften Haus aus. Zu meiner Großmutter wollte meine Mutter nicht zurückgehen. Sie meinte das käme einer Niederlage gleich und eine Niederlage würde eine Nantwiga niemals eingestehen!
So packten wir unsere Sachen auf einen Karren und zogen los. Am meisten schmerzte es meine Mutter, dass sie einiges von ihrem Schmuck verkaufen musste damit wir anfangs über die Runden kamen, da ihre gewebten Borten und die von mir erlegten Tiere und Felle nicht immer genug Geld einbrachten.
Irgendwann im 8. oder 9. Monat im Spätsommer kreuzte dann der Swajut des Raskell unseren Weg und da sie meinten, dass sie immer einen Bogen brauchen können und sie sehr angetan waren von Mutters Kochkünsten schlossen wir uns ihnen an.
Naja...zu dem Zeitpunkt wussten sie noch nicht, wie meine Mutter die Bratpfanne schwingen kann...ich hoffe, dass zumindest in der ersten Zeit sich niemand mit ihr anlegt...

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