Wernulf Schattenjäger

Rang: Wigmar (Kriegerveteran)Wernulf
Clan: Widukin
Sippe: Nebelwolf

Krafttier: Wolf
Handwerk: Jäger und Lederer
Berufung im Swajut: -
bevorzugte Waffen: zwei chinesische Dao, Kurzbogen, Dolche


Wernulf befindet sich aktuell in seinem Sippendorf nachdem dessen Sippenvorsteher von dem gefürchteten Bären Artaion getötet wurde. Wernulf wurde um Hilfe ersehnt, die Gefahr zu bannen. Damit scheint er noch beschäftigt zu sein, oder vielleicht hat er nach Jahren des Kriegs auch Gefallen am Dorfleben gefunden.

 

Während eines Angriffs auf sein Sippendorf wurde der erst vor kurzem auf die Welt gekommene Säugling auf einem Feld, nahe des Waldes, in einer Heudieme versteckt. Bei dem Angriff wurde das ganze Dorf niedergebrannt und alle Bewohner abgeschlachtet.

Als die Dämmerung anbrach und man von dem Dorf nur glühende Reste sehen konnte, bekam der Säugling Hunger und fing an zu schreien. Dieses Geschrei weckte die Neugier der Wölfe, die von dem Geruch der verbrannten Leichen aus dem Wald gelockt wurden.

Das Rudel begab sich zu der Dieme und als einer der Jungwölfe den Säugling packen wollte, wurde er durch die Leitwölfin aufgehalten. Diese nahm sich dem Säugling an und versorgte es.

Der kleine Junge wuchs bis zu seinem fünften Lebensjahr mit dem Wolfsrudel auf. Eines Tages reiste eine Händlerfamilie aus einem weit entfernten Land durch den Wald. Der Junge hatte solche Menschen noch nie gesehen. Sie waren klein, der Kopf war rund, die Augen waren sehr klein und schmal und die Haut schien gelblich zu schimmern. Als der Vater das Wolfsrudel mit dem fünfjährigen entdeckte verjagte er die Wölfe und nahm sich des Jungen an. 

Auf der sehr langen Reise war der Junge anfangs sehr aggressiv und versuchte mehrmals zu fliehen. Er erkannte jedoch schnell die Vorzüge einer warmen Stube und integrierte sich schnell in das Familienleben der Fremden. Er liess sich von dem Fremden jahrelang die Kunst des Kampfes aber auch die Kunst der Lederbearbeitung zeigen. Und als ob sein Leben nur von Schicksalsschlägen bestimmt werden sollte, wurde das Dorf von einem Tyrannen überfallen. Der bereits zu einem jungen Mann herangewachsene Junge, befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Jagd. Als er ins Dorf zurückkehrte, sah er wie der Tyrann mit fünf seiner Krieger gerade seine Pflegemutter schändete und den Pflegevater dabei zusehen und langsam verbluten liessen.

Und da geschah es. Was er als bereits vergessen angesehen hatte, kam wieder hervor. Der Wolfsinstinkt. Fünf Jahre Wolfsleben kann man nicht verbergen. Um sein Rudel zu retten stürzte sich der Junge Mann auf die Angreifer und tötete jeden einzelnen mit einem glatten Kehlenschnitt. Doch er konnte seine Pflegeeltern nicht mehr retten. Zu stark waren die Verletzungen.

Er begrub seine Pflegeeltern. Zu Ehren der beiden liess er sich ihre Namen mit Farbe in die Haut stechen. Sein Pflegevater erzählte ihm, warum er anders aussieht als er und woher er kommt. Der Junge Mann machte sich auf die lange Reise zurück, um herauszufinden was mit seinen richtigen Eltern passiert ist. 

Als er in den Wäldern, in denen er die ersten fünf Jahre seines Lebens verbracht hat, ankam, wurde er von einem Rudel Wölfe umzingelt. Als sich der Leitwolf ihm näherte, erkannte ihn der Junge Mann sofort. Es war sein Spielgefährte, mit dem er als Kind die Wälder durchstreifte. Er erinnerte sich an die Laute der Wölfe und machte sich so für den Leitwolf
erkennbar. Beide schnüffelten sich ab und setzten ihre merkwürdige Unterhaltung fort.

Von einem nicht weit entfernten Baum beobachtete ein Widukin (Raskell) diese merkwürdige Situation.  Als die Wölfe nach einiger Zeit kampflos abzogen, folgte Raskell dem jungen Mann. Sie kamen auf eine Waldlichtung. An dieser Stelle befand sich vor einer langen Zeit ein Dorf.
Raskell wusste, aus Erzählungen, dass dies ein Dorf der Widukin war. Und als der Junge Mann weinend auf die Knie fiel, war sich Raskell sicher, dass dies der einzige Überlebende des Massakers sein musste.

Raskell zeigte sich dem jungen Mann und nahm ihn mit in sein Dorf. Es dauerte eine Weile bis der junge Mann die Sprache der Widukin erlernte. Danach erzählte er Raskell seine Lebensgeschichte. Raskell wußte, dass der junge Mann, erst dann seine Suche beenden würde, wenn er die Mörder seiner Familie gefunden hat. Er gab dem jungen Mann den Namen  "Wernulf"   (germ. der wehrende Wolf), da er von seinem Leben und dem Erlebnis im Wald so begeistert war. Raskell bot Wernulf an, sich der Kriegerschar des Brix anzuschliessen. Auf dieser Reise versucht Wernulf den Grund für den Überfall auf sein Dorf und näheres über seine Familie zu erfahren.

Wernulfs Krafttier ist natürlich der Wolf, dem Ausdauer, Geschick und Schnelligkeit zugeschrieben werden. Zu dem besitzt der Wolf einen starken Beschützerinstinkt. 

Aufgrund seiner Fähigkeiten als Waldläufer und wegen seines großen Kampfgeschicks wurde Wernulf von Raskell zum Anführer seiner "Meute" auserkoren: Die Meute ist der Spähtrupp des Swajuts, die Augen und Ohren des Gunriks. Nur die gewandtesten und flinksten Kämpfer aus der Kriegerschar werden von Wernulf in seine Reihen aufgenommen. Noch heute erzählen sich seine Nachfolger in der Meute legendäre Geschichten von Wernulf und seinen Taten in der Meute.

 

(gespielt von: Christof)

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