Wendools

Der ewige Feind.......

Der weisse Löwe und der schwarze Bär: Mythologischer Hintergrund

Einst, in grauer Vorzeit, wandelten die Götter und ihre Kinder und Kindeskinder in den Gefilden der diesseitigen Welt. So auch Cernunnos, genannt der Hirschköpfige, der Wilde, der Fruchtbare und der Herr der Wälder. An seiner Seite schritt beizeiten Rauros, der prächtige Waldlöwe, der ihn auf seiner wilden Jagd durch den Forst begleitete. Mit einem Fell von silbernem Weiss, bewehrt mit Krallen, so lang wie Dolche und Fänge und so spitz wie Pfeile, war er Cernunnos stets ein treuer Gefährte im Kampfe.

Indes, die Herrschaft des silberweissen Löwen über die Wälder ward nicht unangefochten: Tief in den dunklen Tannen, wo ewiger Nebel durch das Unterholz wallt, streifte Borgrimm, der schwarze Bär, durch die dichten Schwaden. Seit Anbeginn der Zeit war Borgrimm, grausam und mit nimmer endendem Durst nach dem Blute seiner Opfer, der Widersacher Rauros`. Wann immer sich die Wege des Löwen und des Bären kreuzten, kam es zwischen ihnen zum unerbittlichem Kampf. Einen Sieger gab es dabei nie, waren Rauros und Borgrimm sich doch ebenbürtig. Und so fochten sie stets, bis sie beide aus tiefen Bissen und Kratzern blutend zusammenbrachen. Alsdann kroch ein jeder in seine Höhle, um die erlittenen Wunden zu lecken und heilen zu lassen. Noch heute, wenn während eines Sturmes am Himmel helle Blitze erstrahlen und dunkler Donner grollt, so sagen die Alten, tragen der weisse Löwe und der schwarze Bär ihren ewigen Kampf aus.

 

Wendools: Wilde Bärenkrieger

Seit jeher, schon zur Zeit der sich lichtenden Nebel, waren die Rauriker mit den Wendools verfeindet, einem Stamm wilder und primitiver Waldmenschen, die in blutigen Ritualen den grossen schwarzen Bären Borgrimm anbeten; man sagt den Wendools diesbezüglich auch Menschenfresserei nach.....

Woher die Wendools stammen, ist unklar. Möglicherweise ist ihre Herkunft ebenfalls bei den Kelten bzw den Raurikern zu suchen und zu finden. Da sie im Gegensatz zu den Raurikern jedoch nicht Rauros, sondern dessen Widersacher Borgrimm huldigen, steht zu vermuten, dass sie Abtrünnige waren und sind.

 Die "Bärenkrieger" leben als Jäger und Sammler in Sippen, die sich nicht selten untereinander spinnefeind sind. Ihre Heimat sind die Wälder und Schluchten der östlichen Berge und Täler. Frauen sind rar und geniessen daher hohes Ansehen innerhalb der Gemeinschaften, die folglich matriarchaisch aufgebaut sind.                                         

Die Wendools ahmen durch ihr Äusseres offenbar Borgrimm nach, hüllen sie sich doch in Bärenfelle - das Tier ihres Götzen scheint ihnen also nicht heilig zu sein. Hochrangige Krieger erkennt man an langen Hörnern, mit denen sie sich schmücken.

 

Schamanismus: Blut & Knochen

Auch Magie ist den Wendools nicht fremd; sie wird in schamanistischer Form und ausschließlich von Faruen ausgeübt. Die Schamaninnen der Bären-Anbeter tragen oftmals Felle, Knochen und andere Teile von Krafttieren der Rauriker-Clans, sprich von Eber, Adler, Wolf und Natter - oder gar von Waldöwen und Hirschen. 

 

 

Bekannte Wendool-Clans      

Der Blutklauen-Clan: Rakka´Kor

Die blutrote Kralle auf dem schwarzbraunem Banner ist das Clanszeichen der Blutklauen. Sie sind seit jeher die alten Feinde der Rauriker. Immer wieder fallen einzelne Horden der rot-schwarz bemalten Bärenkrieger aus den Bergen im Süden und Osten in Hag Raurik ein, getrieben von Hunger und Blutgier und vom Hass auf die "Blaufratzen", wie sie die Rauriker abfällig nennen. Sie sind ungestüm und gebären sie sich wie wilde Tiere im Kampf: Sie springen ihre Gegner an, schlagen mit prankenartigen Waffen nach ihnen und beißen gar um sich.  Die Schamaninen der Blutklauen kennen Schmerz- und Schlafzauber, sie können das Blut ihrer Krieger in Wallung bringen und sie so in wilde Berserker verwandeln. Das Banner des Clans zeigt eine blutrote Klaue mit drei Krallen.



Der Giftzahn-Clan: Scharrak`Tar

Viel seltener als die Blutklauen und das auch erst jüngster Zeit, waren unter den marodierenden Horden der Wendools auch Vertreter des Giftzahn-Clans. Von der Statur her meist ein wenig schmächtiger, ziehen diese grün-schwarz gezeichneten Wendools Hinterhalte dem offenen Kampf vor. Dabei verwenden sie Bögen und Blasrohre, nicht selten verschießen sie dabei auch vergiftete Pfeile. Das Gift hierfür stellen ihre Schmaninen her, die sich zudem auf heimtückische Magie verstehen: Sie lassen Giftwolken aus dem Boden steigen, und beschwören Lähmungs- sowie Schmerzzauber. Das Banner des Clans sind zwei grüne Gitfzähne.

 

 

 

Der Grimmschädel-Clan: Kar`Manok

Erst kürzlich wurde die Kunde von einem dritten Clan der Wendools laut: Größer und kräftiger sollen sie sein, gezeichnet mit weißer Kriegsfarbe und einen weißen Schädel im Banner führend: Die Wendools des Grimmschädel-Clans sind hünenhafte Krieger, die mit brachialer Gewalt schwere Waffen im Kampf führen und ihre Feinde niederschmettern.  Gestärkt von den Ritualen ihrer Schamaninen, wüten die Grimmschädel dann mit übermenschlichen Kräften: Ihre Schläge schleudern den Gegner meterweit fort und zerbersten Schilde.  Auf ihrem Clanbanner prangt ein weißer Schädel.

 
 
 

 

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